Freitag, 14. April 2017

Schöne Ostern: fluffiger Karottenkuchen im Handumdrehen



Ich hoffe, ihr habt schöne, ruhige und entspannte Feiertage vor euch? Wie verbringt ihr Ostern? Im Kreis eurer Lieben? Faul auf der Couch mit Netflix und Co? Wie auch immer - genießt es! 

Für alle, die noch eine schnelle Kleinigkeit für ein Osterbuffet, Brunch oder auch Kuchen benötigen, habe ich heute einen fluffigen, super einfachen und unglaublich leckeren Karottenkuchen im Gepäck. Die Zutaten hat man meist sogar zuhause - nix extra kaufen und so. Denn wer will schon ins Ostereinkaufsgetümmel? ;-)


Für 1 kleine Springform (18cm Durchmesser).


Zutaten:

1 kleine Karotte (ca. 50g)
2 Eier 
75g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
etwas geriebene Zitronenschale
etwas Zimt
100g Mandeln, gemahlen
20g Dinkelmehl (oder anderes Mehl, z.B. Weizenmehl)
ca. 1,5 TL Puderzucker


Zubereitung:


Die Karotte schälen und fein raspeln.

Die Eier trennen und das Eiweiß zu Eischnee schlagen. Die beiden Eigelbe mit dem Zucker, Vanillezucker, Salz, Zitronenschale, Zimt und den geriebenen Karotten mit den Rührhaken des Handrührgeräts zu einer cremigen Masse verrühren.

Etwa die Hälfte des Eischnees unterziehen.

Dann das Mehl und die gemahlenen Mandeln zugeben und untermischen.

Nun den restlichen Eischnee vorsichtig unterheben.

Den Boden der Springform mit Backpapier bedecken und fest machen. Den Teig in die Springform füllen und glatt streichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) etwa 30min auf der mittleren Schiene backen. (Stäbchenprobe, bei Bedarf etwas länger!)

Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, dann mit einem scharfen Messer vorsichtig vom Springformrand lösen und aus der Form nehmen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Mittwoch, 5. April 2017

Französischer Joghurtkuchen mit Himbeeren und weißem Schokoguss


So langsam wird es wärmer, sonniger und diese ersten Sonnenstrahlen ziehen auch mich magisch aus dem Haus und laden zum Verweilen auf Balkon / Terrasse ein. Und um diese Mini-Auszeit noch zu intensivieren, passen dazu immer eine gute Tasse Kaffee und ein köstliches Stückchen Kuchen. Genießen ist schließlich besonders wichtig, wenn man ein wenig Energie tanken möchte! :-) 

Genau für diesen Fall habe ich heute diesen zitronigen, fruchtigen Joghurtkuchen im Gepäck - ob nun auf dem Balkon, im Garten, auf der Terrasse, im Park oder einfach in der Mittagspause in der Sonne: Genuss auf der ganzen Linie! :-)

Das Tolle an diesem Kuchen: man benötigt für den Teig nur den Joghurtbecher, keine Waage und kein Klimbim. :-)

Für 1 kleinen Kastenkuchen.


Zutaten:

1 Becher Naturjoghurt (200g, ich habe hier 1,5%igen Joghurt verwendet)
1 Becher Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3/4 Becher Öl / Pflanzencreme
1 Ei
2 Becher Mehl (ich habe Dinkelmehl verwendet)
3/4 TL Backpulver
etwas Zitronenaroma oder geriebene Zitronenschale
1 Handvoll Himbeeren, TK, grob zerstoßen

100g weiße Schokolade 


Zubereitung:


Den Backofen zunächst auf 175°C Umluft vorheizen. Eine kleine Kastenform ausfetten und mit Mehl oder Paniermehl ausstreuen.

Den Naturjoghurt in eine Rührschüssel geben. Zucker, Vanillezucker und Öl / Pflanzencreme zugeben und mit den Schneebesen des Handrührgeräts zu einer cremigen Masse verrühren. 

Als Nächstes das Mehl, Backpulver und Zitronenaroma zugeben und vorsichtig vermengen, dann noch einmal kurz auf höchster Stufe durchrühren.

Zuletzt mit einem Löffel o.ä. die TK-Himbeeren unterziehen.

Den Teig nun mit einem Teigspatel in die Kastenform geben und gleichmäßig verteilen. Glatt streichen.

Im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 45-55min backen. (Mein Ofen hat oftmals 10-15min längere Backzeiten, als in den Rezepten angegeben.) Nach der Backzeit den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form erkalten lassen.

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, die weiße Schokolade über dem heißen Wasserbad schmelzen (das Wasser darf nicht! kochen, sonst klumpt die Schokolade) und den Kuchen mit Hilfe eines Löffels damit überziehen.

Fest werden lassen und genießen! :-)

Samstag, 18. März 2017

Pimp my Brotzeitbrettl: belegtes Bauernbrot mit Hähnchen



Es gibt so Tage, an denen es einfach schnell gehen muss und man keine Lust hast, mehr großartig in der Küche zu stehen oder auch einfach keinen Appetit auf eine große Nudelpfanne oder ähnliches hat. In diesen Fällen gibt's bei uns im Hause Küchenzaubereien gerne mal 'ne gepimpte Brotzeit, so wie auch hier. Ideal, wenn man noch ein Schnitzel oder Hähnchenteile übrig hat - Resteverwertung deluxe gleich noch oben mit drauf. :-)


Für 2 Brote.


Zutaten:

2 Scheiben Bauernbrot (oder anderes Brot, je nach Belieben)
2 TL Remoulade
ca. 100g Eisbergsalat
100g Gurke
2 Cocktailtomaten
1-2 Schnitzel oder Hähnchenstücke, paniert (oder auch nicht, je nach Belieben)
1 Lauchzwiebel
etwas Ketchup


Zubereitung:

Zunächst den Eisbergsalat waschen und in Streifen schneiden. Die Gurke in dünne Scheiben schneiden, die Cocktailtomaten ebenfalls. Die Lauchzwiebel waschen und in feine Ringe schneiden.

Das Bauernbrot kurz antoasten und mit je einem Teelöffel der Remoulade bestreichen. 

Auf dem Brot nun die Salatstreifen verteilen und die Gurken- und Tomatenscheiben darauf schichten. 

Die Schnitzel im Kontaktgrill oder in der Pfanne nochmals erwärmen und leicht anrösten, dann auf den Broten verteilen.

Mit etwas Ketchup besprenkeln und die Lauchzwiebelringe darüber streuen.

Und fertig! Jetzt schnell genießen! :-)


Tipp: Man kann natürlich beim Gemüse variieren, wie man lustig ist. Ich könnte mich auch gut Radieschen oder Paprikastreifen dazu vorstellen und Hähnchen- oder Putenstreifen vom Grill. 


Sonntag, 19. Februar 2017

Faschingskrapfen mit Zitronennote (aus Brandteig)




Mit der närrischen Zeit kann ich persönlich ja eher wenig bis gar nichts anfangen, so ein Krapfen ab und zu ist aber schon was Feines. Da kann man mich mit einem leckeren Krapfen / Berliner mit schnöder roter Marmeladenfüllung durchaus locken. Eine weitere fluffige Variante aus Brandteig kam mir beim Durchblättern des CK-Magazins unter und wollte ausprobiert werden. Ohne Füllung, in meiner Variante leicht zitronig und in Vanillezucker gewälzt - ich glaube, das ist definitiv mein neuer Liebling in der Faschingszeit. :-)

Für etwa 16 Krapfen.


Zutaten:

250ml Wasser
80g Margarine
20g Zucker
1 Prise Salz
200g Mehl (hier: Weizenmehl)
2 TL Backpulver
4 große Eier
etwas Zitronenaroma
2-3 Päckchen Vanillezucker

500g Kokosfett (hier: Palmin Soft)


Zubereitung:

Zunächst das Mehl und das Backpulver vermengen und einen (Holz-)Kochlöffel bereit legen.

Das Wasser in einen Topf gießen und gemeinsam mit der Margarine, dem Zucker und dem Salz aufkochen lassen.

Nun das Mehlgemisch dazu schütten und mit dem Kochlöffel kräftig rühren, bis sich der Teig im Ganzen vom Kochtopfboden löst und der Boden des Topfes hell beschichtet ist.

Den Teig als Nächstes in eine Schüssel geben und die Eier und das Zitronenaroma nach und nach mit den Rührhaken des Handrührgeräts unterziehen.

Das Kokosfett erhitzen in einem weiteren Topf erhitzen (wenn sich kleine Blasen um den Stiel des Holzkochlöffels bilden, ist es heiß genug) und mit einem Esslöffel Bällchen vom Teig abstechen und ins Fett gleiten lassen. Dabei ab und zu drehen und insgesamt etwa 5-6min backen.

Die Krapfen auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm im Vanillezucker wälzen.




Sonntag, 5. Februar 2017

(M)ein Lieblingskuchen: Russischer Zupfkuchen - ein Klassiker auf der Kaffeetafel




Mit dem russischen Zupfkuchen starten wir im Hause Küchenzaubereien in ein Jahr volle Jubilare und Feierlichkeiten. Für die erste Feier des Jahres wurde ich gebeten, den Klassiker schlechthin in Sachen Käsekuchengedöns zu backen und ich musste mit Entsetzen feststellen: ich habe ihn zwar abgewandelt in Muffinform und auf dem Blech schon gebacken, aber noch nie in der klassischen Form! Das muss geändert werden. Damit nichts schief geht, gab es erst mal ein kleines Probeexemplar - ein Träumchen! 

Die ganze Kuchentafel ist sowieso ein Traum: jeder, der etwas dazu beisteuert, macht den Kuchen, auf den man sich immer freut und so gibt es einen traumhaften gedeckten Apfelkuchen, Kirschkuchen mit knuspriger Streuselhaube, Fantaschnitten, eine Trüffeltorte, ... da läuft einem schon beim Erzählen das Wasser im Mund zusammen! :-) 

Für 1 Kuchen mit 20cm Durchmesser.


Zutaten: 

250g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
4 gehäufte EL Backkakao
150g + 80g Margarine
150g + 115g Zucker
1 TL Vanillezucker
3 Eier
380g Magerquark
3/4 Päckchen Vanillepuddingpulver
(nach Geschmack noch ein paar Tropfen Zitronenaroma)


Zubereitung:

Als Erstes die Springform ausfetten und mit Semmelbröseln (oder Mehl) ausstreuen. Den Backofen auf 160°C (Umluft, bei Ober-/Unterhitze 180°C) vorheizen.

Das Mehl mit dem Backpulver, dem Kakao, 150g Margarine, 150g Zucker, Vanillezucker und einem Ei zunächst mit den Knethaken auf niedriger Stufe vermengen, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. 

Als Nächstes den Teig halbieren und aus der einen Teighälfte eine Kugel formen. Diese mit dem Nudelholz etwa 1cm dick ausrollen, sodass sie die Größe der Bodenplatte der Kuchenform (ca. 20cm) hat.

Den Teigboden nun vorsichtig in die Springform legen und leicht andrücken. Die andere Teighälfte nochmals halbieren und daraus stückchenweise den Rand formen. Teigboden und Rand vorsichtig aneinander drücken, sodass die Quarkmasse später nicht heraus laufen kann.

Für die Quarkmasse nun die übrigen 80g Margarine schmelzen und gemeinsam mit den 115g Zucker, 2 Eiern, dem Quark und dem Vanillepuddingpulver mit den Rührhaken des Handrührgeräts cremig rühren. Wer mag, kann noch ein paar Tropfen Zitronenaroma zugeben. 

Die Quarkmasse nun in die Springform füllen und gleichmäßig verstreichen.

Zuletzt den übrigen Teig in Stücke zupfen und auf der Quarkmasse verteilen. 

Im Ofen ca. 50min - 1 Stunde backen (Stäbchenprobe: bleibt nichts mehr kleben, ist der Kuchen fertig), dann heraus nehmen und komplett auskühlen lassen.