Donnerstag, 1. Dezember 2016

Winterliches Cheesecake-Dessert aus dem Glas



Heute habe ich für euch ein Dessert, bei welchem ich die einzelnen Zutaten schon sehr, sehr gerne mag: Schokokuchen, Käsekuchencreme und Kirschgrütze. Mit etwas Zimt gepimpt und miteinander kombiniert ergeben sie ein winterliches Cheesecake-Dessert, welches es hier beim letzten Geburtstagsbrunch gab. Es passt aber genauso "einfach so", wenn man Lust drauf hat, als Dessert nach einem leckeren Weihnachtsessen, ... 

Das Schöne dran ist: es geht ganz schnell und es muss sich nur ein wenig im Kühlschrank bequem machen, damit es gut durchziehen kann. 


Für 12 Mini-Gläser (à 160ml Inhalt).


Zutaten:

3 Schokomuffins (oder andere Schokokuchenreste)

250g Magerquark
300g Frischkäse natur, mit Joghurt (leichte Variante)
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
4 gehäufte EL Puderzucker
1 EL Zimt

ca. 500ml Kirschgrütze


Zubereitung:

Zunächst den Magerquark, den Frischkäse, Vanillepuddingpulver, Puderzucker und Zimt mit den Rührhaken des Handrührgeräts miteinander verrühren und cremig schlagen. (Wem das nicht süß genug ist, der kann noch nachsüßen.)

Die Schokomuffins (oder Schokokuchenreste) mit den Fingern fein zerbröseln und je ca. zwei Esslöffel in jedes kleines Glas geben und leicht andrücken.

Dann die Frischkäsemasse auf die Gläser aufteilen und etwas verstreichen.

Zuletzt die Kirschgrütze auf die Gläser aufteilen.

Etwa einen Tag im Kühlschrank durchziehen lassen, dann etwa 30min vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank holen.  



Dienstag, 29. November 2016

In der Weihnachtsbäckerei: Erdbeermarmeladensterne



Für mich der Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen - immer gern gesehen und meistens die erste Plätzchensorte, die hier im Haus weggenascht ist. Allerdings nur, wenn sie auch mit Erdbeermarmelade gefüllt sind - es ist und bleibt aber auch die beste Marmelade, mmmh.


Für ca. 35 Stück.


Zutaten:

200g Margarine
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
400g Mehl
nach Belieben etwas Zitronenaroma

3-4 gut gehäufte Esslöffel Erdbeermarmelade
Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung:

Die Margarine, Zucker, Vanillezucker und das Ei mit den Schneebesen des Handrührgeräts cremig rühren. Dann nach und nach das Mehl (und das Zitronenaroma) zugeben.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und gut eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Währenddessen die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, Backbleche mit Backpapier auslegen, Nudelholz und Ausstecher (hier: Sterne und eine weitere Mini-Ausstecherform, welche für Linzer Plätzchen gedacht war) bereit legen. Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze, bei Umluft nur 160°C) vorheizen.

Den Teig nun mit dem Nudelholz etwa 0,4cm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Aus der Hälfte der Sterne nochmals einen kleinen Stern mittig ausstechen (ich habe das blechweise gemacht - ein Blech mit ausgestochener Mitte, eines ohne, usw.).


Die Plätzchen im Ofen auf der mittleren Schiene nacheinander etwa 11-13min backen (je nach Ofen), bis sie schön goldbraun sind.

Anschließend aus dem Ofen nehmen und etwa 5min auf dem Blech ruhen lassen, dann mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen.

Für die Marmeladenfüllung die Marmelade in der Mikrowelle kurz erwärmen und dann je einen Espressolöffel voll Marmelade auf die Sterne ohne Ministern in der Mitte geben. Mit den "Deckeln" belegen und diese leicht andrücken.



Die Erdbeermarmeladensterne etwas antrocknen lassen, dann noch mit Puderzucker bestäuben.


Mittwoch, 23. November 2016

In der Weihnachtsbäckerei: Zitronenkekse mit Lemon Curd - Füllung




Für mich sind diese Kekse der heimliche Star auf dem Gebäckteller. Kekse, in denen irgendwie Zitrone verarbeitet ist, sind für mich ein absolutes Muss und eine herrliche Erfrischung neben den ganzen Schoko- und Nussbömbchen. Und da Zitrone ja irgendwie eine "geht immer im Backwerk" - Zutat ist, kann man die Kekse das ganze Jahr über backen und einfach so naschen, zum Eis servieren, ... oder eben auch mit einer Tasse heißer Schokolade dick eingemummelt auf der Couch genießen. 

Für etwa 15 Kekse.


Zutaten:

125g Mehl
10g Speisestärke
1 Päckchen Vanillezucker
50g Zucker
1 gehäufter EL geriebene Zitronenschale (oder ein paar Tropfen Zitronenaroma)
1 Prise Salz
75g Margarine
1 kleines Ei
ca. 50g Lemon Curd

Puderzucker
etwas Zitronensaft


Zubereitung:

Zunächst das Mehl, Speisestärke, Vanillezucker, Zucker, geriebene Zitronenschale und das Salz miteinander vermischen. Dann die Margarine und das Ei zugeben und alles mit den Händen zu einem leicht pappigen Teig verkneten.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und gut eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze, bei Umluft nur 160°C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Arbeitsplatte mit Mehl bestäuben und ein Nudelholz, sowie einen runden Ausstecher bereit legen.

Als Nächstes den Teig auf der Arbeitsfläche dünn (ca. 0,4cm dick) ausrollen und Kreise ausstechen. Auf die Hälfte der Kreise je einen halben Espressolöffel Lemon Curd setzen. Mit den anderen ausgestochenen Kreisen bedecken und den Rand leicht andrücken.


Im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 20-22min (je nach Ofen) backen.

Wenn die Kekse fertig sind, diese aus dem Ofen nehmen und etwa 5min auf dem Blech ruhen lassen, dann samt Backpapier vom Backblech ziehen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Zum Verzieren ausreichend Puderzucker mit wenig Zitronensaft verrühren, sodass eine zähe, weiße Masse entsteht. Mit einem Löffel oder einer Gabel Muster auf die Kekse ziehen, dann fest werden lassen.



Montag, 21. November 2016

Leise, leise kommt die Weihnachtszeit... (mit Knusper-Lebkuchen im Gepäck)



 
 ... leise, leise, mach ich mich bereit. 
Hole Mehl und Zucker raus, such' Gewürze hier im Haus. 
Mach' den Ofen gleich schon an, dass es Plätzchen geben kann.

Leise, leise, kommt die Weihnachtszeit.
Leise, leise, mach ich mich bereit. 
Mische alles, steche aus - oh welch' Duft in diesem Haus.
Rück' Gebäck ins richt'ge Licht, und vergess' die Kamera nicht.

Leise, leise, kommt die Weihnachtszeit.
Leise, leise, mach ich mich bereit.
Kaffee, Laptop, alles da - es ist fast, wie's immer war.
Still und heimlich wieder da, wo's doch fast vergessen war.

Leise, leise, kommt die Weihnachtszeit.
Leise, leise, bin ich nun bereit.



Servus mitnand'! 

Seid ihr auch schon so in Weihnachtsstimmung? Hier läuft der Christmas Channel des hiesigen Radios schon seit ein paar Wochen und begonnen, weihnachtlich zu dekorieren, habe ich auch schon.

Schön, euch wieder zu sehen! Fast 2 Jahre ist es nun her, dass der letzte Post auf den Küchenzaubereien online ging. Eine lange Zeit, in der ich erst einmal großen Abstand vom Bloggen genommen hatte, da es zwischenzeitlich mehr Muss als Lust war. "Es wird ja erwartet, dass..." Zwischenzeitlich war ich auch kurz davor, mich ganz zu verabschieden. Natürlich habe ich die Bloggerszene weiter verfolgt. Immer cleaner, immer perfekter, immer mehr in Richtung Hochglanzmagazin. Schön anzusehen. Meinen Respekt haben die Blogger, die so wunderschöne, perfekt ausgeleuchtete Bilder und Rezepte mit fancy Zutaten posten. Und immer wieder kam die Frage auf, ob ich auf diesen Zug aufspringen möchte. Bin ich das? Nein! Will ich das? Nein!! 

Als ich vor einigen Wochen dann gemütlich mit einem Kaffee am Tisch saß und mir die Plätzchen für diese Advents- und Weihnachtszeit überlegt habe, kam plötzlich die Lust auf, die Küchenzaubereien wieder zu beleben. Die ganzen Veränderungen der letzten beiden Jahren haben sich eingependelt, es hat alles seinen Platz und Raum gefunden und wenn ich mir nun keinen Druck mehr mache, sondern genau dann poste, wenn mir danach ist, warum nicht? 

Ich bin also wieder da. Allerdings unregelmäßig. Ich möchte mir keinen Druck mehr mit regelmäßigen Postings und einer gewissen Erwartungshaltung (auch an mich selbst) machen. Und vermutlich hauptsächlich mit gebackenen Dingen. Denn ich genieße es inzwischen sehr, mein Essen warm zu mir zu nehmen. (... und auch mein liebster Herr Küchenzaubereien freut sich sehr darüber!) Und mit nicht-perfekten Bildern, sondern so, wie es meine Küche hergibt.

In diesem Sinne - ich freue mich auf einen neuen Anfang! :-)


Zum Einstand habe ich euch auch etwas mitgebracht - passend zur Weihnachtszeit: 
Knusper-Lebkuchen, die ganz einfach zu machen sind. Selbst, wenn man keine Ausstechförmchen hat, kann man sie mit einem Glas oder einem anderen runden Ding machen.




Knusper-Lebkuchen

Für etwa 65-70 Lebkuchen.


Zutaten:

150g Zuckerrübensirup, z.B. von Grafschafter
75g Zucker
125g Margarine
225g Dinkelmehl
150g Hartweizengrieß
1 gehäufter TL Lebkuchengewürz, z.B. "Knusperhexe" von Herbaria
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

75g Vollmilchkuvertüre
75g Puderzucker
2-3 EL Wasser


Zubereitung:

Den Zuckerrübensirup, den Zucker und die Margarine mit den Knethaken des Handrührgeräts cremig rühren. Dann nach und nach das Dinkelmehl, den Hartweizengrieß, das Lebkuchengewürz, Backpulver und Salz zugeben (vorsichtig sein, es kann stauben). 

Den Teig mit den Händen zu einer großen Kugel formen und etwa eine halbe Stunde ruhen lassen.

Nun die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Backofen auf 180°C (Umluft, bei Ober-/Unterhitze: 200°C) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen.

Als Nächstes den Teig mit dem Nudelholz etwa 0,5cm dick ausrollen. Dann mit einem runden Ausstecher (oder einem Glas, ca. 5cm Durchmesser) Kreise ausstechen und diese mit etwas Abstand auf das Backblech legen. (Bei mir waren es insgesamt 4 Bleche.)



Die Lebkuchen in den Ofen schieben und auf der mittleren Schiene etwa 12min backen (je nach Ofen können es auch nur 10 oder 15min sein, die Lebkuchen sollten auf Druck noch etwas nachgeben, aber schon gebräunt sein.). 

Anschließend die fertigen Lebkuchen etwa 5min auf dem Blech abkühlen lassen, dann mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen.

Zum Verzieren nun den Puderzucker und das Wasser miteinander verquirlen, bis eine cremige Masse entsteht. Die Hälfte der Knusper-Lebkuchen nun entweder in die Puderzuckercreme tauchen oder mit einem kleinen Löffel halb bestreichen. Auf Backpapier o.ä. legen und fest werden lassen. 

Zuletzt die Vollmilchkuvertüre über dem heißen Wasserbad oder in kurzen Zeitabständen in der Mikrowelle schmelzen. Die übrigen Knusper-Lebkuchen nun in die flüssige Schokolade tauchen, dann ebenfalls auf Backpapier legen und fest werden lassen.




Donnerstag, 1. Januar 2015

Von kleinen Vorsätzen & guten Wünschen


Jedes Jahr nach Weihnachten beginnen wieder die Gedanken zu Kreisen: welche Vorsätze nehme ich mir für das kommende Jahr, das quasi schon vor der Türe steht? Will ich etwas verändern? Mache ich so weiter, wie bisher? Will ich etwas Neues ausprobieren? 

Und bis man sich umsieht, haben wir schon den 01. Januar und das neue Jahr hat uns wieder fest im Griff. 

Auch hier kreisten (wie immer) die Gedanken - nur dieses Mal fernab von "Ich möchte Dieses & Jenes mal kochtechnisch ausprobieren" oder "Ich möchte genau diese Sportart ausprobieren, damit ich auch was zum Ausgleich für mich habe". 

In den letzten Monaten ist mir immer wieder bewusst geworden, dass mir eigentlich eines oft fehlt und ich mir genau das immer wieder wünsche: 
Zeit. 

Zeit für mich, Zeit für meine Lieben. Zeit, um wieder Abzuschalten, zur Ruhe zu kommen. Zeit, um zu regenerieren und sich nicht halb abgekämpft durch die Tage zu kämpfen. Und dieses Jahr werden die Zeitfresserchen nicht weniger, es steht ein großer, beruflicher Schritt vor mir, auf den ich mich schon sehr freue, im privaten Bereich stapeln sich die Termine auch immer höher.

Und genau deshalb drücke ich jetzt auf die "Pause"-Taste.

Wann es bei den Küchenzaubereien weiter geht, kann ich euch noch nicht sagen. Es ist ein Schritt, den ich lange zerdacht durchdacht habe, bevor ich ihn überhaupt ausgesprochen habe. Ich würde mich freuen, wenn wir uns wieder lesen, wenn ich denn wieder kamera- und kochlöffelschwingend in der Küche zu finden bin. :-)

Danke euch!